6. Was macht mich einzigartig? Den USP definieren und schärfen.

Ja, das USP-Modell ist schon ein Weilchen „auf dem Markt“. Aber immer noch schwören die meisten Major Brands in ihren Werbungen auf diese Form der Verkaufs-Logik. Denn ordentlich durchdefiniert, hilft der USP in sämtlichen Kommunikationen – vom Social Media Post bis hin zur Print-Anzeige. USP heißt übrigens „Unique Selling Proposition“ und meint das einzigartige Verkaufsversprechen eines Produkts oder eines Unternehmens. Aber das alles können Sie auch in Wikipedia nachlesen.

Einzigartig, weil… Und brauchbar!

Im Workshop sehen wir uns zunächst an, was alles einzigartig an Ihrem Unternehmen oder Produkt ist. Zudem suchen wir gute Gründe, denn die Verbraucher benötigen eine Beweisführung, um uns all das zu glauben. Und wir definieren einen klaren Nutzen, damit alle wissen, warum sie unser Produkt besser gleich sofort kaufen. Im USP Modell sind das übrigens der „Reason to believe“ und der „Benefit“. Am Ende unterhalten wir uns noch über die sogenannte Tonalität oder Tonality. Hier geht es um Klang, Farbe und Lautheit Ihrer Kommunikation – aber das (er)klären wir dann vor Ort.

5. Wo stehen die anderen und wo wir? Eine Positionierung im Umfeld erstellen.

Dieser Teil unseres Workshops ist entweder vernachlässigbar oder immens wichtig. Deshalb müssen wir im Vorfeld hierzu einmal kurz die Köpfe zusammenstecken. Denn die Wichtigkeit entscheidet auch darüber, wie viel Zeit wir hier benötigen werden. Mit unserer Positionierung tragen wir zusammen, wo die anderen stehen und wo Ihr Unternehmen am Markt ist. Das ist sowohl räumlich, als auch inhaltlich gemeint. Wir erstellen sogenannte Polaritätenprofile, die zur Verdeutlichung dienen. Entsprechend brauchen wir dann mehr Zeit. Aber möglicherweise klammern wir die Positionierung auch aus und verlegen sie auf einen anderen Zeitpunkt. Sie müssen wissen: Je nachdem, wie ihr Umfeld und Ihr Produkt gestaltet sind und welchen Anspruch Sie an dieses Thema haben, kann es sein, dass wir hier einen ganzen Flipchart-Block voll zeichnen.

4. Wie sehen uns die anderen? Ein Image mit Strahlkraft entwickeln.

In diesem Teil nehmen wir die Maßgaben aus der Corporate Identity auf und formen sie zum Image um. Zuvor beantworten wir noch die Frage nach dem Ist- und dem Soll-Zustand. Denn, wenn Sie hier erkennen, wo es möglicherweise zwickt, birgt das die größte Chance zur Entwicklung für Ihre Kommunikation. Das klingt jetzt zwar alles sehr theoretisch, aber Sie werden sehen, dass es im Prinzip ganz einfach ist und vieles klarer macht.

3. Wer sind „die da draußen“? Zielgruppen kennenlernen.

Das Marktforschungsunternehmen Sinus Sociovision bietet seit vielen Jahren das sehr plastische Modell der Sinus Milieus an. Nach diesem Modell wird die Gesamtbevölkerung Deutschlands in 10 verschiedene Nischen unterteilt. Jede dieser Nischen stellt ein eigenes Milieu dar, nämlich einen jeweils kleinen Kosmos mit eigenen Werten und Lebenswirklichkeiten. In diesem Teil des Workshops zeigen wir Ihnen die Milieus und deren Ausrichtungen. Und nach der Stunde Wissenstransfer sind Sie bestimmt schlauer, denn unsere vielen Beispiele und Erläuterungen halten das Thema sehr praxisnah. Zusätzlich finden Sie noch heraus, wo Sie selbst und ihre Freunde stehen – immer spannend.

2. Was sind meine Werte? Eine Corporate Identity entwickeln, die passt.

Sie sehen, es baut aufeinander auf: Nur, wenn ich weiß, wer ich bin, kann ich sagen, warum ich was will.
In diesem Sinne schauen wir in diesem Abschnitt gemeinsam auf Ihre Werte. Daraus entwickeln wir eine stimmige Direktive: Ihre Corporate Identity.
Selbstverständlich haben wir hierbei immer Ihre Kommunikation im Blick.

1. Warum stehe ich morgens eigentlich auf? Erkennen, was mein Business antreibt.

Das englische Unternehmen Cultural Dynamics hat einen psychologischen Ansatz entwickelt, der uns klarer auf die Einstellungen von Menschen blicken lässt. Demnach tickt jeder von uns innerhalb einer von drei Grundausrichtungen.

It’s all about pioneers, settlers and prospectors – und über Sie

Im ersten Teil unseres Workshops erläutern wir kurz dieses Modell, um den eigenen Antrieb besser sehen und verstehen zu können. Gleichzeitig wird uns dieses Wissen später bei den Zielgruppen weiterhelfen. Eine nette Plauderrunde mit Wissenstransfer und Erkenntnis – quasi zum Aufwärmen in den Tag.

Spaß und Kommunikation auf Ihrer Webseite? Erfolgreich mit echtem Inhalt!

Lassen Sie uns ein profanes Beispiel wählen, um klar zu machen, was wir meinen: Sie sind eingeladen auf den runden Geburtstag eines Bekannten. Ihr*e Partner*in ist verhindert und so gehen Sie alleine. Klar ist, dass Sie außer dem Jubilar und seiner Ehefrau niemanden kennen werden.
Nun, das kann ein ziemlich öder Abend werden, wenn Sie mit den falschen Menschen am Tisch sitzen. Oder es wird super: Sie lernen Menschen kennen, die Ihnen inspirierende Dinge erzählen, Sie tauschen sich über interessante Themen aus und haben obendrein eine Menge Spaß bei Erzählungen über die Fettnäpfchen des Jubilars.
Aber was, fragen Sie sich zu Recht, hat das jetzt mit einer Homepage zu tun?

Kunden binden durch aufrichtiges Interesse

Was Ihren Partyabend zu einem Erfolg macht, sind Gäste, die nicht ausnahmslos von sich selbst erzählen, sondern emphatisch mit ihren Themen umgehen. Kommunikation bedeutet hier, dass die Themenmacher merken, ob ein Thema wirklich „ankommt“. Gleichzeitig versuchen solche Themenmacher die Zuhörer mitzunehmen und immer wieder offene Räume für Austausch entstehen zu lassen.
Sie stimmen zu? Dann haben auch Sie offensichtlich Freude an inspirierendem sozialen Miteinander.
Es mag eine Binsenweisheit sein: Diese soziale Lebendigkeit und dieses Interesse sollte man als Unternehmen auch für seine Kunden aufbringen. Denn wer sich „gut aufgehoben“ fühlt, hat eine stärkere Bindung. Und das gilt selbstverständlich für alle Beziehungen – so auch für Unternehmen und deren Marken oder Dienstleistungen.

Was ist also zu tun? Machen Sie sich nützlich!

Wenn Sie eine Beziehung zu Ihren Kunden aufbauen wollen, müssen Sie mehr geben, als man erwartet. Und das unmittelbar. Heißt: Auf der Startseite Ihrer Homepage zeigen Sie zum Beispiel interessanten Mehrwert. Natürlich zeigen Sie auch Ihre Leistungen, aber der kleine Mehrwert hier und da macht Sie sympatisch. Und garantiert hat Ihr Unternehmen viel mehr zu geben, als lediglich Ihre Kernleistung.

Bei manchen Unternehmen verstecken sich Mehrwert-Themen in den FAQs. Dort werden oft tolle Erklärungen für dies und das geliefert. Falls nicht, kann man auch kleine Ratgeber für spezielle Themen posten. Auch Infos um Geld zu sparen sind immer willkommen. Oder eine als Fachmann recherchierte Linksammlung zu weiterführenden Themen.

Richtig gut wird es immer dann, wenn Sie echten Wissenstransfer anbieten.
Beispiel Sanitärunternehmen: Erklären Sie mir, wie ich den Einbau-Spülkasten der Toilette entkalke. Vielleicht sogar als kleines YouTube-Video? Das wird ihren Umsatz bestimmt nicht signifikant senken. Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit wird dieser Beitrag aber erhöhen. Und die Kundenbindung wird auch gesteigert.

Viele Möglichkeiten – und alle auf Ihrer Webseite.

Täglich nutzen über 54 Million Deutsche das Internet. Täglich! Die 30 bis 49-jährigen sind dabei mehr als 4,5 Stunden im Netz (Quelle: Statista). Und genau dort können Sie sie abholen.
Beispiel: Geben Sie Ihre Mehrwert-Inhalte einfach in soziale Netzwerke und fügen einen Rückkanal hinzu. Damit landen garantiert mehr Nutzer auf Ihrer Webseite. Und wenn Sie schon mal bei Ihnen sind, gibt es viele weitere Möglichkeiten, sie ein klein wenig länger bei Ihnen zu halten und so die Bindung zu erhöhen.
Welche Möglichkeiten das sind und wie Sie die einsetzen, erklären wir in unserem nächsten Beitrag in unserer Serie über einfache Homepages für mittelständische Unternehmen. Das Erscheinungsdatum steht noch nicht fest. Wir benachrichtigen Sie mit unserem Newsletter. Anmeldung unter Kontakt.

Homepage für Unternehmen – zukünftige Themen in unserer Serie

Wo wir gerade dabei sind: Das hier sind die geplanten Themen der nächsten Beiträge.

  • Inhalte für Wiederkehrer: Wann Menschen von sich aus wiederkommen.
  • Nicht ganz, aber fast: Texte schreiben, wie ein Profi.
  • Wie notwendig ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich?
  • Butter bei die Fische: Was kostet eine gute Homepage?
  • Glaubhaft, weil authentisch: Sympatische Marken und Unternehmen

Haben Sie Interesse an bestimmten Themen, die wir mal beleuchten sollen? Einfach ne kurze Mail schreiben und wir kümmern uns.